| Warum Freiheit und Sicherheit keine Gegensätze sind (27.09.2007) |
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Anfang September war unser Freiheitsredner Matthias beim Stammtisch der Linken in Karlsruhe für einen Vortrag eingeladen. Hier sein Bericht.
Es waren etwa fünf Leute aus meinem Bekanntenkreis und etwas mehr als 10 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer - vermutlich normale Stammtischteilnehmer - anwesend. Die Atmosphäre war recht locker, und ein guter Teil des Publikums war über die politischen Entwicklungen schon gut informiert.
Ich verbrachte etwa 25 Minuten damit, zu erläutern, warum Freiheit und Sicherheit keine Gegensätze sind, warum wahre Sicherheit erst durch Durchsetzung der Freiheitsrechte erlangt werden kann und zeigte Folgen der vielpropagierten "Sicherheit vor Terrorismus" auf. Anschließend ging ich genauer auf die Vorratsdatenspeicherung ein, beließ es aber nicht dabei, sondern machte noch Abstecher zu weiteren Gesetzen wie biometrischen Pässen und Personenkennziffer.
Nach meinem Vortrag wurde nur wenig Zeit mit dem Ausdiskutieren des Für und Wider der Sicherheitsgesetze verbracht - alle waren sich einig, dass wir das nicht wollen. Stattdessen wurde ziemlich direkt das Problem angegangen "Was tun wir dagegen?" Dinge wie Flugblätter, Stände, Podiumsdiskussionen mit Angehörigen anderer Parteien und Demonstrationen wurden angesprochen, an diesem Tag aber nicht weiter vertieft. Stattdessen einigten wir uns darauf, uns in zwei Wochen wieder zu treffen, um die Planung einer Kampagne zur Informierung der Öffentlichkeit in Angriff zu nehmen.
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